Psoriasis bei Kindern: Was Eltern wissen müssen

Psoriasis bei Kindern: Was Eltern wissen müssen

Hallo liebe Eltern,

wenn dein Kind von Psoriasis betroffen ist, bist du sicherlich besorgt und möchtest ihm bestmöglich helfen. Psoriasis bei Kindern kann eine Herausforderung sein, aber mit dem richtigen Wissen und einer liebevollen Unterstützung kannst du deinem Kind helfen, ein glückliches und unbeschwertes Leben zu führen. Dieser Leitfaden soll dir helfen, Psoriasis bei Kindern besser zu verstehen und die bestmöglichen Entscheidungen für die Gesundheit deines Kindes zu treffen. Du bist nicht allein auf diesem Weg!

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Was ist Psoriasis eigentlich?

Psoriasis ist eine chronisch-entzündliche Hauterkrankung, die durch eine beschleunigte Erneuerung der Hautzellen gekennzeichnet ist. Normalerweise dauert dieser Prozess etwa 28 Tage, bei Psoriasis verkürzt er sich auf wenige Tage. Dadurch bilden sich dicke, schuppige Plaques auf der Haut. Diese Plaques können jucken, schmerzen und sich entzünden. Psoriasis ist nicht ansteckend, aber sie kann das Selbstwertgefühl und die Lebensqualität deines Kindes beeinträchtigen. Es ist wichtig zu verstehen, dass Psoriasis eine Autoimmunerkrankung ist, bei der das Immunsystem fälschlicherweise gesunde Hautzellen angreift. Diese Fehlfunktion des Immunsystems führt zu Entzündungen und der beschleunigten Produktion von Hautzellen.

Obwohl Psoriasis in jedem Alter auftreten kann, beginnt sie bei etwa einem Drittel der Betroffenen bereits im Kindes- oder Jugendalter. Die genauen Ursachen sind noch nicht vollständig geklärt, aber es wird angenommen, dass eine Kombination aus genetischer Veranlagung und Umweltfaktoren eine Rolle spielt.

Verschiedene Formen von Psoriasis bei Kindern

Es gibt verschiedene Formen von Psoriasis, die sich bei Kindern unterschiedlich äußern können:

  • Plaque-Psoriasis: Dies ist die häufigste Form, die durch erhabene, rote Plaques mit silbrig-weißen Schuppen gekennzeichnet ist. Sie tritt oft an Ellbogen, Knien, Kopfhaut und im unteren Rückenbereich auf.
  • Guttata-Psoriasis: Diese Form zeigt sich in kleinen, tropfenförmigen roten Flecken, die am ganzen Körper auftreten können. Sie tritt oft nach einer bakteriellen Infektion wie einer Halsentzündung auf.
  • Inverse Psoriasis: Diese Form betrifft Hautfalten wie Achselhöhlen, Leistenbereich und unter den Brüsten. Sie äußert sich als glatte, rote, entzündete Stellen.
  • Pustulöse Psoriasis: Diese seltene Form ist durch mit Eiter gefüllte Bläschen (Pusteln) gekennzeichnet. Sie kann lokalisiert oder am ganzen Körper auftreten.
  • Nagel-Psoriasis: Betrifft die Nägel und kann zu Tüpfelungen, Verdickungen, Verfärbungen und Ablösung der Nägel führen.

Es ist wichtig, die spezifische Form der Psoriasis deines Kindes zu erkennen, da dies die Behandlungsstrategie beeinflussen kann. Sprich offen mit deinem Arzt, um eine genaue Diagnose zu erhalten und den besten Behandlungsplan zu entwickeln.

Wie erkennst du Psoriasis bei deinem Kind?

Die Symptome von Psoriasis können von Kind zu Kind variieren. Achte auf folgende Anzeichen:

  • Rote, erhabene Hautstellen (Plaques)
  • Silbrig-weiße Schuppen
  • Juckreiz, Brennen oder Schmerzen
  • Trockene, rissige Haut, die bluten kann
  • Veränderungen an den Nägeln (z. B. Tüpfelungen, Verdickungen, Verfärbungen)
  • Kleine, tropfenförmige rote Flecken (bei Guttata-Psoriasis)

Die Symptome können in Schüben auftreten, wobei sich die Haut zwischen den Schüben verbessert oder sogar vollständig abheilt. Auslöser für diese Schübe können Stress, Infektionen, bestimmte Medikamente oder Verletzungen der Haut sein. Es ist wichtig, diese Auslöser zu identifizieren und wenn möglich zu vermeiden.

Es ist verständlich, dass du dich sorgst, wenn du diese Symptome bei deinem Kind bemerkst. Hole dir professionellen Rat von einem Arzt oder Dermatologen, um eine genaue Diagnose zu erhalten und eine geeignete Behandlung zu beginnen.

Ursachen und Auslöser von Psoriasis

Obwohl die genauen Ursachen von Psoriasis noch nicht vollständig geklärt sind, spielen genetische Veranlagung und Umweltfaktoren eine entscheidende Rolle.

Genetische Veranlagung: Psoriasis tritt häufiger in Familien auf. Wenn ein Elternteil Psoriasis hat, besteht eine höhere Wahrscheinlichkeit, dass auch das Kind betroffen ist. Allerdings bedeutet eine genetische Veranlagung nicht zwangsläufig, dass die Krankheit ausbricht. Umweltfaktoren spielen eine wichtige Rolle bei der Aktivierung der Krankheit.

Umweltfaktoren: Verschiedene Faktoren können Psoriasis-Schübe auslösen oder verschlimmern:

  • Infektionen: Bakterielle Infektionen wie Halsentzündungen können Guttata-Psoriasis auslösen.
  • Verletzungen der Haut: Schnitte, Schürfwunden, Insektenstiche oder Sonnenbrand können Psoriasis an der betroffenen Stelle auslösen (Köbner-Phänomen).
  • Stress: Stress kann das Immunsystem beeinflussen und Psoriasis-Schübe auslösen.
  • Bestimmte Medikamente: Einige Medikamente, wie z. B. Betablocker oder Lithium, können Psoriasis verschlimmern.
  • Kälte: Kalte, trockene Luft kann die Haut austrocknen und Psoriasis-Schübe begünstigen.

Indem du die individuellen Auslöser für die Psoriasis deines Kindes kennst, kannst du Strategien entwickeln, um diese zu vermeiden oder zu minimieren. Dies kann helfen, die Häufigkeit und Schwere der Schübe zu reduzieren und die Lebensqualität deines Kindes zu verbessern.

Behandlungsmöglichkeiten für Psoriasis bei Kindern

Es gibt verschiedene Behandlungsansätze für Psoriasis bei Kindern, die darauf abzielen, die Symptome zu lindern, Entzündungen zu reduzieren und die Hauterneuerung zu normalisieren. Die Wahl der Behandlung hängt von der Art und Schwere der Psoriasis, dem Alter des Kindes und anderen individuellen Faktoren ab.

Topische Behandlungen

Topische Behandlungen werden direkt auf die Haut aufgetragen und sind oft die erste Wahl bei leichter bis mittelschwerer Psoriasis:

  • Feuchtigkeitscremes: Regelmäßiges Eincremen mit feuchtigkeitsspendenden Cremes und Salben ist essentiell, um die Haut hydriert zu halten und Juckreiz zu lindern.
  • Kortikosteroide: Kortikosteroid-Cremes und -Salben sind entzündungshemmend und können Rötungen, Juckreiz und Schuppung reduzieren. Sie sollten jedoch nur kurzfristig und unter ärztlicher Aufsicht angewendet werden, da sie Nebenwirkungen haben können.
  • Vitamin-D-Analoga: Vitamin-D-Analoga wie Calcipotriol helfen, die Hauterneuerung zu normalisieren und Entzündungen zu reduzieren. Sie sind oft gut verträglich und können langfristig angewendet werden.
  • Calcineurin-Inhibitoren: Calcineurin-Inhibitoren wie Tacrolimus und Pimecrolimus sind entzündungshemmend und können bei Psoriasis in empfindlichen Bereichen wie dem Gesicht oder den Hautfalten eingesetzt werden.
  • Teerpräparate: Teerpräparate können Entzündungen reduzieren und die Hauterneuerung normalisieren. Sie haben jedoch einen unangenehmen Geruch und können die Haut reizen.

Lichttherapie

Die Lichttherapie (Phototherapie) setzt die Haut kontrolliert UV-Licht aus, um Entzündungen zu reduzieren und die Hauterneuerung zu normalisieren. Es gibt verschiedene Arten der Lichttherapie:

  • UVB-Bestrahlung: UVB-Licht ist wirksam bei der Behandlung von Psoriasis-Plaques.
  • PUVA-Therapie: Bei der PUVA-Therapie wird die Haut vor der UV-A-Bestrahlung mit einem Photosensibilisator (Psoralen) behandelt.

Die Lichttherapie wird in der Regel in einer Arztpraxis oder Klinik durchgeführt. Sie ist eine wirksame Behandlungsmöglichkeit, birgt aber auch Risiken wie Sonnenbrand und langfristig ein erhöhtes Hautkrebsrisiko.

Systemische Therapien

Systemische Therapien wirken im ganzen Körper und werden bei mittelschwerer bis schwerer Psoriasis eingesetzt, wenn topische Behandlungen und Lichttherapie nicht ausreichend wirksam sind. Sie werden in der Regel in Tablettenform oder als Injektion verabreicht:

  • Methotrexat: Methotrexat ist ein Immunsuppressivum, das die Aktivität des Immunsystems reduziert und Entzündungen hemmt.
  • Ciclosporin: Ciclosporin ist ebenfalls ein Immunsuppressivum, das die Aktivität des Immunsystems reduziert.
  • Biologika: Biologika sind gentechnisch hergestellte Medikamente, die gezielt bestimmte Botenstoffe des Immunsystems blockieren, die an der Entstehung von Psoriasis beteiligt sind. Beispiele für Biologika sind TNF-alpha-Inhibitoren (z. B. Etanercept, Adalimumab, Infliximab), IL-17-Inhibitoren (z. B. Secukinumab, Ixekizumab) und IL-23-Inhibitoren (z. B. Guselkumab, Risankizumab).
  • Apremilast: Apremilast ist ein Phosphodiesterase-4-Inhibitor, der Entzündungen reduziert.

Systemische Therapien können wirksam sein, haben aber auch das Potenzial für Nebenwirkungen. Dein Arzt wird die Risiken und Vorteile sorgfältig abwägen und die am besten geeignete Therapie für dein Kind auswählen.

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Alternative und ergänzende Behandlungen

Einige Eltern suchen nach alternativen und ergänzenden Behandlungen, um die Psoriasis ihres Kindes zu lindern. Es ist wichtig zu beachten, dass die Wirksamkeit dieser Behandlungen oft nicht wissenschaftlich belegt ist und sie nicht anstelle einer konventionellen medizinischen Behandlung eingesetzt werden sollten. Sprich immer mit deinem Arzt, bevor du alternative oder ergänzende Behandlungen ausprobierst.

Einige alternative und ergänzende Behandlungen, die bei Psoriasis eingesetzt werden, sind:

  • Ernährungsumstellung: Einige Menschen berichten, dass bestimmte Ernährungsumstellungen, wie z. B. eine glutenfreie oder entzündungshemmende Ernährung, ihre Psoriasis-Symptome verbessern.
  • Nahrungsergänzungsmittel: Einige Nahrungsergänzungsmittel, wie z. B. Fischöl, Vitamin D und Kurkuma, werden zur Linderung von Psoriasis-Symptomen eingesetzt.
  • Pflanzliche Heilmittel: Einige pflanzliche Heilmittel, wie z. B. Aloe Vera, Kamille und Ringelblume, können zur Linderung von Juckreiz und Entzündungen eingesetzt werden.
  • Entspannungstechniken: Entspannungstechniken wie Yoga, Meditation und Atemübungen können helfen, Stress abzubauen, der ein Auslöser für Psoriasis-Schübe sein kann.

Denke daran, dass jede Behandlung anders wirken kann und es wichtig ist, eine individuelle Strategie zu entwickeln, die auf die Bedürfnisse deines Kindes zugeschnitten ist. Die Zusammenarbeit mit einem erfahrenen Arzt oder Dermatologen ist entscheidend, um die bestmögliche Versorgung zu gewährleisten.

Umgang mit Psoriasis im Alltag

Psoriasis kann den Alltag deines Kindes erheblich beeinträchtigen. Hier sind einige Tipps, wie du deinem Kind helfen kannst, mit Psoriasis umzugehen:

  • Hautpflege:
    • Bade oder dusche dein Kind nicht zu oft und nicht zu heiß. Verwende milde, parfümfreie Seifen und Shampoos.
    • Tupfe die Haut nach dem Baden oder Duschen sanft trocken und trage sofort eine feuchtigkeitsspendende Creme oder Salbe auf.
    • Vermeide aggressive Peelings oder Bürsten, die die Haut reizen können.
    • Schütze die Haut deines Kindes vor Sonne, indem du Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor verwendest und es im Schatten spielen lässt.
    • Halte die Nägel deines Kindes kurz und sauber, um Kratzen zu vermeiden.
  • Kleidung:
    • Trage lockere, atmungsaktive Kleidung aus Baumwolle oder anderen natürlichen Materialien.
    • Vermeide kratzige oder enge Kleidung, die die Haut reizen kann.
    • Wasche neue Kleidung vor dem Tragen, um eventuelle Reizstoffe zu entfernen.
  • Ernährung:
    • Achte auf eine ausgewogene Ernährung mit viel Obst, Gemüse und Vollkornprodukten.
    • Vermeide stark verarbeitete Lebensmittel, Zucker und gesättigte Fette.
    • Achte darauf, dass dein Kind ausreichend trinkt, um die Haut hydriert zu halten.
    • Sprich mit deinem Arzt oder einem Ernährungsberater, ob bestimmte Ernährungsumstellungen für dein Kind sinnvoll sein könnten.
  • Stressmanagement:
    • Hilf deinem Kind, Stress abzubauen, indem du ihm Entspannungstechniken wie Yoga, Meditation oder Atemübungen beibringst.
    • Sorge für ausreichend Schlaf und Ruhe.
    • Ermutige dein Kind, über seine Gefühle zu sprechen.
    • Suche professionelle Hilfe, wenn dein Kind unter Stress oder Angstzuständen leidet.

Unterstützung und Selbstwertgefühl

Psoriasis kann das Selbstwertgefühl und die soziale Interaktion deines Kindes beeinträchtigen. Hier sind einige Tipps, wie du dein Kind unterstützen kannst:

  • Sprich offen mit deinem Kind über Psoriasis: Erkläre ihm, was Psoriasis ist, dass es nicht ansteckend ist und dass es viele Behandlungsmöglichkeiten gibt.
  • Stärke das Selbstwertgefühl deines Kindes: Ermutige es, seine Stärken und Talente zu entdecken und zu fördern.
  • Hilf deinem Kind, mit Hänseleien oder Diskriminierung umzugehen: Übe mit ihm, wie es auf unangenehme Kommentare reagieren kann.
  • Suche Unterstützungsgruppen oder Online-Foren: Dort kann dein Kind sich mit anderen Kindern und Jugendlichen austauschen, die ebenfalls von Psoriasis betroffen sind.
  • Sprich mit Lehrern und Betreuern: Informiere sie über die Psoriasis deines Kindes und bitte sie um Unterstützung.

Erinnere dein Kind daran, dass Psoriasis nur ein Teil von ihm ist und dass es viele andere Dinge gibt, die es besonders und liebenswert machen. Mit deiner Liebe und Unterstützung kann dein Kind lernen, mit Psoriasis zu leben und ein erfülltes Leben zu führen.

Wichtige Tipps für Eltern

Als Elternteil spielst du eine entscheidende Rolle bei der Behandlung und Unterstützung deines Kindes mit Psoriasis. Hier sind einige wichtige Tipps:

  • Sei gut informiert: Informiere dich umfassend über Psoriasis und die verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten.
  • Arbeite eng mit dem Arzt oder Dermatologen deines Kindes zusammen: Stelle Fragen, teile deine Bedenken mit und halte dich an den Behandlungsplan.
  • Sei geduldig: Die Behandlung von Psoriasis kann Zeit und Geduld erfordern. Es kann einige Zeit dauern, bis die richtige Behandlung gefunden ist.
  • Sei liebevoll und unterstützend: Dein Kind braucht deine Liebe und Unterstützung, um mit Psoriasis umzugehen.
  • Sei ein Vorbild: Zeige deinem Kind, dass du selbstbewusst und positiv mit Psoriasis umgehst.
  • Vergiss nicht, auf dich selbst aufzupassen: Die Betreuung eines Kindes mit Psoriasis kann anstrengend sein. Nimm dir Zeit für dich selbst, um dich zu entspannen und neue Energie zu tanken.

Du bist der wichtigste Unterstützer deines Kindes. Mit deiner Liebe, deinem Wissen und deiner Unterstützung kannst du deinem Kind helfen, mit Psoriasis umzugehen und ein glückliches und erfülltes Leben zu führen. Denke daran: Du bist nicht allein! Es gibt viele andere Eltern, die ähnliche Erfahrungen machen. Suche Unterstützung und tausche dich mit anderen aus. Gemeinsam könnt ihr diese Herausforderung meistern.

FAQ – Häufig gestellte Fragen zu Psoriasis bei Kindern

Ist Psoriasis heilbar?

Nein, Psoriasis ist derzeit nicht heilbar. Es ist eine chronische Erkrankung, die jedoch gut behandelt werden kann. Ziel der Behandlung ist es, die Symptome zu lindern, Entzündungen zu reduzieren und die Lebensqualität zu verbessern. Mit der richtigen Behandlung können viele Kinder und Jugendliche mit Psoriasis ein normales und aktives Leben führen.

Ist Psoriasis ansteckend?

Nein, Psoriasis ist nicht ansteckend. Es wird nicht durch Bakterien, Viren oder andere Erreger verursacht. Du kannst dein Kind ohne Bedenken berühren, umarmen und mit ihm spielen. Es ist wichtig, dies auch anderen zu erklären, um Missverständnisse und Stigmatisierung zu vermeiden.

Welche Rolle spielt die Ernährung bei Psoriasis?

Die Ernährung kann eine Rolle bei Psoriasis spielen, obwohl es keine spezielle Diät gibt, die für alle Kinder mit Psoriasis geeignet ist. Einige Kinder reagieren positiv auf bestimmte Ernährungsumstellungen, wie z. B. eine glutenfreie oder entzündungshemmende Ernährung. Eine ausgewogene Ernährung mit viel Obst, Gemüse und Vollkornprodukten ist jedoch für alle Kinder wichtig. Sprich mit deinem Arzt oder einem Ernährungsberater, um herauszufinden, ob bestimmte Ernährungsumstellungen für dein Kind sinnvoll sein könnten.

Wie kann ich meinem Kind helfen, mit dem Juckreiz umzugehen?

Juckreiz ist ein häufiges Symptom bei Psoriasis und kann sehr belastend sein. Hier sind einige Tipps, um deinem Kind zu helfen, mit dem Juckreiz umzugehen:

  • Halte die Haut feucht: Trage regelmäßig feuchtigkeitsspendende Cremes oder Salben auf.
  • Vermeide Kratzen: Kratzen kann den Juckreiz verschlimmern und zu Hautverletzungen führen. Halte die Nägel deines Kindes kurz und sauber.
  • Kühle die Haut: Kalte Kompressen oder ein kühles Bad können den Juckreiz lindern.
  • Verwende juckreizstillende Cremes: Sprich mit deinem Arzt über juckreizstillende Cremes oder Lotionen, die für dein Kind geeignet sind.
  • Lenke dein Kind ab: Spiele, Lesen oder andere Aktivitäten können helfen, den Juckreiz zu vergessen.

Wie kann ich verhindern, dass Psoriasis-Schübe auftreten?

Es gibt keine Möglichkeit, Psoriasis-Schübe vollständig zu verhindern, aber du kannst einige Maßnahmen ergreifen, um das Risiko zu reduzieren:

  • Identifiziere und vermeide Auslöser: Achte darauf, welche Faktoren bei deinem Kind Psoriasis-Schübe auslösen und versuche, diese zu vermeiden.
  • Halte dich an den Behandlungsplan: Befolge die Anweisungen deines Arztes genau und wende die Medikamente regelmäßig an.
  • Pflege die Haut gut: Halte die Haut feucht und vermeide Reizstoffe.
  • Reduziere Stress: Hilf deinem Kind, Stress abzubauen, indem du ihm Entspannungstechniken beibringst.
  • Schütze die Haut vor Sonne: Verwende Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor und lasse dein Kind im Schatten spielen.

Wo finde ich weitere Informationen und Unterstützung?

Es gibt viele Organisationen und Ressourcen, die Informationen und Unterstützung für Eltern von Kindern mit Psoriasis anbieten:

Diese Organisationen bieten Informationen über Psoriasis, Behandlungsmöglichkeiten, Selbsthilfegruppen und andere Ressourcen. Sprich auch mit deinem Arzt oder Dermatologen über weitere Informationen und Unterstützungsmöglichkeiten in deiner Nähe.

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