Psoriasis bei Jugendlichen: Der Guide für Hautpflege & Alltag mit Psoriasis

Psoriasis bei Jugendlichen: Der Guide für Hautpflege & Alltag mit Psoriasis

Hey du, wenn du gerade diesen Text liest, dann bist du wahrscheinlich einer von vielen Jugendlichen, die mit Psoriasis leben. Vielleicht hast du die Diagnose erst vor Kurzem bekommen, oder du kämpfst schon länger mit den juckenden, schuppigen Stellen auf deiner Haut. Egal wo du gerade stehst, du bist nicht allein! Psoriasis ist eine chronische Hauterkrankung, die viele Jugendliche betrifft, und es gibt Wege, damit umzugehen und ein erfülltes Leben zu führen. Dieser Guide soll dir dabei helfen, deine Haut besser zu verstehen, die richtige Hautpflege zu finden und deinen Alltag mit Psoriasis selbstbewusst zu meistern. Wir zeigen dir, wie du deine Haut lieben und dich in deiner Haut wohlfühlen kannst, trotz Psoriasis!

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Was ist Psoriasis eigentlich?

Psoriasis ist eine chronisch-entzündliche Hauterkrankung, die durch eine beschleunigte Erneuerung der Hautzellen gekennzeichnet ist. Normalerweise dauert dieser Prozess etwa 28 Tage, bei Psoriasis-Betroffenen aber nur 3-7 Tage. Dadurch entstehen dicke, schuppige Plaques, die oft gerötet und entzündet sind. Psoriasis ist nicht ansteckend, und es gibt verschiedene Formen der Erkrankung, die sich unterschiedlich äußern können.

Die verschiedenen Formen der Psoriasis

Es gibt verschiedene Formen von Psoriasis, die sich in ihren Symptomen und ihrem Erscheinungsbild unterscheiden. Hier sind einige der häufigsten:

  • Plaque-Psoriasis (Psoriasis vulgaris): Die häufigste Form, die durch rote, erhabene Plaques mit silbrig-weißen Schuppen gekennzeichnet ist. Sie tritt oft an Ellbogen, Knien, Kopfhaut und am unteren Rücken auf.
  • Guttata-Psoriasis: Diese Form äußert sich in kleinen, tropfenförmigen Läsionen, die über den Körper verteilt sind. Sie tritt häufig nach einer Streptokokken-Infektion auf, beispielsweise einer Halsentzündung.
  • Inverse Psoriasis (Psoriasis inversa): Betrifft Hautfalten wie Achselhöhlen, Leisten oder unter der Brust. Hier sind die Plaques oft rot und glatt, ohne die typischen Schuppen.
  • Pustulöse Psoriasis: Diese Form ist seltener und gekennzeichnet durch mit Eiter gefüllte Bläschen (Pusteln) auf der Haut. Sie kann lokalisiert oder generalisiert auftreten.
  • Erythrodermische Psoriasis: Eine schwere Form, bei der fast die gesamte Körperoberfläche gerötet und entzündet ist. Sie kann lebensbedrohlich sein und erfordert sofortige ärztliche Behandlung.
  • Nagel-Psoriasis: Betrifft die Nägel an Händen und Füßen. Sie können sich verdicken, verfärben, Grübchen bilden oder sich sogar vom Nagelbett lösen.
  • Psoriasis-Arthritis: Eine Form, die neben der Haut auch die Gelenke betrifft. Sie verursacht Schmerzen, Steifigkeit und Schwellungen in den Gelenken.

Es ist wichtig zu wissen, dass Psoriasis bei jedem Menschen anders verlaufen kann. Die Symptome können variieren und sich im Laufe der Zeit verändern. Es ist daher wichtig, dass du dich von einem Arzt oder Dermatologen untersuchen lässt, um eine genaue Diagnose zu erhalten und die passende Behandlung zu finden.

Was sind die Ursachen für Psoriasis?

Die genauen Ursachen für Psoriasis sind noch nicht vollständig geklärt, aber es wird angenommen, dass eine Kombination aus genetischer Veranlagung und Umweltfaktoren eine Rolle spielt. Dein Immunsystem spielt dabei eine Schlüsselrolle: Bei Psoriasis ist es überaktiv und löst eine Entzündungsreaktion in der Haut aus, die zu der beschleunigten Zellteilung und den typischen Symptomen führt.

Bestimmte Faktoren können Psoriasis-Schübe auslösen oder verschlimmern. Diese sogenannten Triggerfaktoren sind bei jedem Menschen unterschiedlich, aber einige der häufigsten sind:

  • Stress: Psychischer Stress kann das Immunsystem beeinflussen und Psoriasis-Schübe auslösen.
  • Infektionen: Bestimmte Infektionen, wie z.B. Streptokokken-Infektionen, können Psoriasis verschlimmern oder auslösen.
  • Verletzungen der Haut: Schnitte, Kratzer, Sonnenbrand oder Tätowierungen können an den betroffenen Stellen Psoriasis-Plaques verursachen (Köbner-Phänomen).
  • Bestimmte Medikamente: Einige Medikamente, wie z.B. Betablocker, Lithium oder bestimmte Schmerzmittel, können Psoriasis verschlimmern.
  • Alkohol und Rauchen: Alkohol und Rauchen können das Immunsystem beeinflussen und Psoriasis-Schübe fördern.
  • Klimatische Bedingungen: Kälte und trockene Luft können die Haut austrocknen und Psoriasis-Symptome verschlimmern.

Es ist hilfreich, deine eigenen Triggerfaktoren zu identifizieren und zu vermeiden, um Psoriasis-Schübe zu minimieren. Ein Tagebuch, in dem du deine Symptome, Ernährung, Stresslevel und andere Faktoren notierst, kann dir dabei helfen, Muster zu erkennen.

Die richtige Hautpflege bei Psoriasis

Die richtige Hautpflege ist das A und O, um deine Psoriasis-Symptome zu lindern und deine Haut gesund zu halten. Es geht darum, deine Haut mit Feuchtigkeit zu versorgen, Entzündungen zu reduzieren und Schuppen sanft zu entfernen. Hier sind einige Tipps und Produkte, die dir dabei helfen können:

Sanfte Reinigung

Verwende milde, parfümfreie Reiniger, die deine Haut nicht austrocknen. Vermeide aggressive Seifen oder Duschgels, die die natürliche Schutzbarriere deiner Haut angreifen können. Lauwarmes Wasser ist besser als heißes, da es die Haut weniger austrocknet. Tupfe deine Haut nach dem Waschen sanft trocken, anstatt sie zu rubbeln.

Produktempfehlungen:

  • Sebamed Waschemulsion unparfümiert: pH-hautneutral, reinigt mild und schützt die Hautbarriere.
  • Eucerin pH5 Waschlotion: Speziell für empfindliche Haut entwickelt, bewahrt den natürlichen pH-Wert.
  • La Roche-Posay Toleriane Reinigungsfluid: Besonders sanft, auch für sehr empfindliche und zu Allergien neigende Haut geeignet.

Feuchtigkeit, Feuchtigkeit, Feuchtigkeit!

Trockene Haut ist bei Psoriasis ein großes Problem. Deshalb ist es wichtig, deine Haut regelmäßig mit Feuchtigkeit zu versorgen. Verwende reichhaltige Cremes oder Salben, die viel Feuchtigkeit spenden und die Hautbarriere stärken. Trage die Creme am besten direkt nach dem Duschen oder Baden auf, wenn deine Haut noch feucht ist. Achte darauf, dass die Produkte keine reizenden Inhaltsstoffe wie Parfüm, Alkohol oder Farbstoffe enthalten.

Produktempfehlungen:

  • Linola Fett: Eine bewährte Salbe mit ungesättigten Fettsäuren, die die Hautbarriere stärkt und Juckreiz lindert.
  • Eucerin AtopiControl Basispflege: Speziell für trockene und zu Neurodermitis neigende Haut entwickelt, aber auch bei Psoriasis sehr gut geeignet.
  • Bepanthol Sensiderm Creme: Lindert Juckreiz und Rötungen, spendet Feuchtigkeit und stärkt die Hautbarriere.
  • CeraVe Feuchtigkeitscreme: Enthält Ceramide, die die Hautbarriere reparieren und Feuchtigkeit spenden.

Schuppen sanft entfernen

Die dicken, schuppigen Plaques bei Psoriasis können sehr unangenehm sein. Es ist wichtig, die Schuppen sanft zu entfernen, ohne die Haut zu reizen oder zu verletzen. Du kannst spezielle Cremes oder Lotionen mit Salicylsäure oder Harnstoff (Urea) verwenden, die die Schuppen ablösen. Lass die Produkte einige Zeit einwirken und entferne die Schuppen dann vorsichtig mit einem weichen Waschlappen oder einer Bürste.

Produktempfehlungen:

  • Eucerin DermoCapillaire Kopfhautberuhigendes Urea Shampoo: Enthält Urea und Lactat, um die Kopfhaut zu beruhigen und Schuppen zu lösen.
  • Medipharma Cosmetics Olivenöl Intensiv Creme Urea 10%: Spendet Feuchtigkeit und löst Verhornungen.
  • Salicylsäure-Vaseline: Kann vom Apotheker individuell angemischt werden, um Schuppen effektiv zu lösen.

Sonne ja, aber richtig!

Sonnenlicht kann bei Psoriasis tatsächlich helfen, da es Entzündungen reduzieren kann. Allerdings solltest du es nicht übertreiben und deine Haut vor Sonnenbrand schützen. Trage vor dem Sonnenbaden immer eine Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor auf (mindestens LSF 30) und vermeide die Mittagssonne. Kurze Sonnenbäder von 10-15 Minuten können aber durchaus wohltuend sein. Sprich am besten mit deinem Arzt darüber, wie viel Sonne für dich gut ist.

Produktempfehlungen:

  • La Roche-Posay Anthelios Invisible Fluid SPF 50+: Leichtes Fluid, das schnell einzieht und keinen Fettfilm hinterlässt.
  • Eucerin Sun Allergy Protect Sun Creme-Gel SPF 50+: Speziell für sonnenempfindliche Haut entwickelt.
  • Bioderma Photoderm MAX Aquafluide SPF 50+: Sehr hoher Schutz, auch für empfindliche Haut geeignet.

Kopfhaut-Psoriasis: Spezialpflege für deinen Kopf

Wenn deine Kopfhaut von Psoriasis betroffen ist, ist eine spezielle Pflege besonders wichtig. Verwende milde Shampoos, die die Kopfhaut nicht austrocknen und Juckreiz lindern. Du kannst auch spezielle Kopfhaut-Tinkturen oder Öle verwenden, die die Schuppen lösen und die Kopfhaut beruhigen. Massiere die Produkte sanft ein und lass sie einige Zeit einwirken, bevor du sie ausspülst. Vermeide es, deine Kopfhaut zu kratzen, da dies die Entzündung verschlimmern kann.

Produktempfehlungen:

  • Ducray Kertyol P.S.O. Shampoo: Hilft, Plaques zu lösen und Juckreiz zu lindern.
  • Eucerin DermoCapillaire Kopfhautberuhigendes Urea Shampoo: Spendet Feuchtigkeit und beruhigt die Kopfhaut.
  • Squamasol Lösung: Enthält Salicylsäure, um Schuppen zu lösen.

Natürliche Helfer aus der Natur

Neben den klassischen Hautpflegeprodukten gibt es auch einige natürliche Mittel, die bei Psoriasis lindernd wirken können. Dazu gehören:

  • Aloe Vera: Wirkt entzündungshemmend und feuchtigkeitsspendend.
  • Teebaumöl: Hat antiseptische und entzündungshemmende Eigenschaften.
  • Kamille: Wirkt beruhigend und entzündungshemmend.
  • Jojobaöl: Ähnelt dem natürlichen Hauttalg und spendet Feuchtigkeit.
  • Totes Meer Salz: Kann Entzündungen reduzieren und die Haut beruhigen.

Du kannst diese natürlichen Mittel entweder pur auftragen oder sie deinen Hautpflegeprodukten beimischen. Achte aber darauf, dass du sie zuerst an einer kleinen Hautstelle testest, um sicherzustellen, dass du sie verträgst.

Dein Alltag mit Psoriasis: Tipps und Tricks

Psoriasis kann deinen Alltag ganz schön beeinflussen. Aber keine Sorge, mit ein paar Tipps und Tricks kannst du lernen, damit umzugehen und dich in deiner Haut wohlzufühlen. Hier sind einige Ideen, die dir helfen können:

Kleidung: Was deiner Haut guttut

Wähle lockere, atmungsaktive Kleidung aus natürlichen Materialien wie Baumwolle oder Leinen. Vermeide enge Kleidung, die an der Haut reibt und die Psoriasis-Plaques reizen kann. Wasche deine Kleidung mit einem milden, parfümfreien Waschmittel, um Hautreizungen zu vermeiden. Achte darauf, dass du die Kleidung gut ausspülst, damit keine Waschmittelrückstände zurückbleiben.

Ernährung: Was du essen solltest (und was nicht)

Es gibt keine spezielle Psoriasis-Diät, aber eine ausgewogene Ernährung kann sich positiv auf deine Haut auswirken. Achte darauf, viel Obst, Gemüse, Vollkornprodukte und gesunde Fette zu essen. Vermeide stark verarbeitete Lebensmittel, Zucker und gesättigte Fette, da diese Entzündungen im Körper fördern können. Einige Studien deuten darauf hin, dass bestimmte Nahrungsmittel wie Gluten oder Milchprodukte bei manchen Menschen Psoriasis-Schübe auslösen können. Wenn du den Verdacht hast, dass bestimmte Lebensmittel deine Symptome verschlimmern, sprich mit deinem Arzt oder einem Ernährungsberater darüber.

Stressmanagement: Entspannung ist wichtig

Stress ist ein häufiger Triggerfaktor für Psoriasis-Schübe. Deshalb ist es wichtig, dass du lernst, mit Stress umzugehen und dich regelmäßig zu entspannen. Finde Aktivitäten, die dir Spaß machen und dich beruhigen, wie z.B. Yoga, Meditation, Sport oder einfach nur ein entspannendes Bad. Sprich mit Freunden, Familie oder einem Therapeuten über deine Sorgen und Ängste. Auch autogenes Training oder progressive Muskelentspannung können dir helfen, Stress abzubauen.

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Sport und Bewegung: Gut für Körper und Seele

Regelmäßige Bewegung ist nicht nur gut für deine körperliche Gesundheit, sondern auch für dein seelisches Wohlbefinden. Sport kann helfen, Stress abzubauen, das Immunsystem zu stärken und die Hautgesundheit zu verbessern. Finde eine Sportart, die dir Spaß macht und die du regelmäßig ausüben kannst. Achte darauf, dass du deine Haut nach dem Sport gründlich reinigst und mit Feuchtigkeit versorgst.

Selbstbewusstsein stärken: Du bist wertvoll!

Psoriasis kann dein Selbstbewusstsein beeinträchtigen, besonders in der Pubertät. Es ist wichtig, dass du dich nicht für deine Haut schämst und dass du dich so akzeptierst, wie du bist. Sprich mit Freunden, Familie oder einem Therapeuten über deine Gefühle und Ängste. Suche dir Unterstützung in Selbsthilfegruppen oder Online-Foren, wo du dich mit anderen Betroffenen austauschen kannst. Denk daran, dass du nicht allein bist und dass es viele Menschen gibt, die dich verstehen und unterstützen. Konzentriere dich auf deine Stärken und Talente und lass dich nicht von deiner Haut definieren.

Umgang mit Hänseleien und Vorurteilen

Leider kommt es vor, dass Menschen mit Psoriasis gehänselt oder diskriminiert werden. Es ist wichtig, dass du dich nicht von solchen negativen Erfahrungen entmutigen lässt. Steh zu deiner Haut und kläre andere über Psoriasis auf. Erkläre ihnen, dass es sich um eine nicht-ansteckende Erkrankung handelt und dass du nichts dafür kannst. Wenn du gemobbt wirst, suche dir Unterstützung bei Lehrern, Eltern oder Freunden. Du hast das Recht, respektvoll behandelt zu werden!

Medizinische Behandlung von Psoriasis

Neben der Hautpflege gibt es auch verschiedene medizinische Behandlungsmöglichkeiten für Psoriasis. Welche Behandlung für dich am besten geeignet ist, hängt von der Art und Schwere deiner Psoriasis ab. Sprich mit deinem Arzt oder Dermatologen darüber, welche Optionen für dich in Frage kommen.

Topische Therapien

Topische Therapien sind Cremes, Salben oder Lotionen, die direkt auf die Haut aufgetragen werden. Sie sind oft die erste Wahl bei leichter bis mittelschwerer Psoriasis. Zu den häufigsten topischen Therapien gehören:

  • Kortikosteroide: Wirken entzündungshemmend und lindern Juckreiz.
  • Vitamin-D-Analoga: Helfen, die Zellteilung zu normalisieren und die Schuppenbildung zu reduzieren.
  • Calcineurin-Inhibitoren: Wirken entzündungshemmend und können bei Psoriasis in Hautfalten eingesetzt werden.
  • Retinoide: Helfen, die Zellteilung zu normalisieren und die Haut zu glätten.

Lichttherapie (Phototherapie)

Bei der Lichttherapie wird die Haut mit UV-Licht bestrahlt, um Entzündungen zu reduzieren und die Zellteilung zu normalisieren. Es gibt verschiedene Arten von Lichttherapie, wie z.B. UVB-Bestrahlung oder PUVA-Therapie (Psoralen + UVA). Die Lichttherapie wird in der Regel in einer Arztpraxis oder Klinik durchgeführt.

Systemische Therapien

Systemische Therapien sind Medikamente, die im ganzen Körper wirken. Sie werden in der Regel bei mittelschwerer bis schwerer Psoriasis eingesetzt, wenn topische Therapien und Lichttherapie nicht ausreichend helfen. Zu den häufigsten systemischen Therapien gehören:

  • Methotrexat: Ein Immunsuppressivum, das die Zellteilung reduziert.
  • Ciclosporin: Ein Immunsuppressivum, das das Immunsystem unterdrückt.
  • Retinoide: Helfen, die Zellteilung zu normalisieren und die Haut zu glätten.
  • Biologika: Gentechnisch hergestellte Medikamente, die gezielt bestimmte Botenstoffe des Immunsystems blockieren, die an der Entzündung beteiligt sind.

Es ist wichtig zu wissen, dass alle Medikamente Nebenwirkungen haben können. Sprich mit deinem Arzt über die möglichen Risiken und Vorteile der verschiedenen Behandlungen.

Psoriasis und Psyche: Vergiss deine Seele nicht!

Psoriasis ist nicht nur eine körperliche Erkrankung, sondern kann auch deine Psyche stark beeinflussen. Viele Jugendliche mit Psoriasis leiden unter Ängsten, Depressionen, sozialer Isolation und einem geringen Selbstwertgefühl. Es ist wichtig, dass du dich nicht schämst, Hilfe zu suchen, wenn du dich psychisch belastet fühlst. Sprich mit deinen Eltern, Freunden, Lehrern oder einem Therapeuten über deine Probleme. Es gibt viele Möglichkeiten, deine psychische Gesundheit zu stärken, wie z.B. Gesprächstherapie, Entspannungstechniken oder Selbsthilfegruppen.

Psoriasis Forschung: Es gibt Hoffnung!

Die Psoriasis-Forschung macht stetig Fortschritte. Es werden immer wieder neue Medikamente und Behandlungsmethoden entwickelt, die das Leben von Menschen mit Psoriasis verbessern können. Bleib am Ball und informiere dich über die neuesten Entwicklungen. Sprich mit deinem Arzt darüber, ob neue Behandlungen für dich in Frage kommen.

Denk daran: Du bist nicht allein! Viele Jugendliche leben mit Psoriasis und meistern ihren Alltag erfolgreich. Mit der richtigen Hautpflege, einer positiven Einstellung und der Unterstützung von Freunden, Familie und Ärzten kannst auch du ein erfülltes Leben führen. Glaube an dich und deine Stärke!

FAQ: Häufige Fragen zu Psoriasis bei Jugendlichen

Ist Psoriasis ansteckend?

Nein, Psoriasis ist nicht ansteckend. Du kannst dich also nicht durch Berührung, Küssen oder andere Formen des Kontakts anstecken.

Kann Psoriasis geheilt werden?

Psoriasis ist eine chronische Erkrankung, die derzeit nicht heilbar ist. Es gibt aber viele Behandlungsmöglichkeiten, die die Symptome lindern und die Lebensqualität verbessern können.

Wie kann ich meine Psoriasis-Schübe reduzieren?

Indem du deine individuellen Triggerfaktoren identifizierst und vermeidest. Dazu gehören Stress, Infektionen, Verletzungen der Haut, bestimmte Medikamente, Alkohol und Rauchen. Eine gute Hautpflege und eine ausgewogene Ernährung können ebenfalls helfen, Schübe zu reduzieren.

Welche Rolle spielt die Ernährung bei Psoriasis?

Es gibt keine spezielle Psoriasis-Diät, aber eine ausgewogene Ernährung mit viel Obst, Gemüse, Vollkornprodukten und gesunden Fetten kann sich positiv auf deine Haut auswirken. Vermeide stark verarbeitete Lebensmittel, Zucker und gesättigte Fette, da diese Entzündungen im Körper fördern können.

Wie kann ich mit dem Juckreiz umgehen?

Verwende feuchtigkeitsspendende Cremes oder Salben, die Juckreiz lindern. Kühle Umschläge oder Bäder können ebenfalls helfen. Vermeide es, dich zu kratzen, da dies die Entzündung verschlimmern kann. Sprich mit deinem Arzt über juckreizstillende Medikamente.

Wie kann ich mein Selbstbewusstsein stärken, wenn ich Psoriasis habe?

Konzentriere dich auf deine Stärken und Talente und lass dich nicht von deiner Haut definieren. Sprich mit Freunden, Familie oder einem Therapeuten über deine Gefühle und Ängste. Suche dir Unterstützung in Selbsthilfegruppen oder Online-Foren, wo du dich mit anderen Betroffenen austauschen kannst. Denk daran, dass du nicht allein bist und dass es viele Menschen gibt, die dich verstehen und unterstützen.

Welche Sportarten sind für Menschen mit Psoriasis geeignet?

Grundsätzlich sind alle Sportarten geeignet, solange sie dir Spaß machen und du deine Haut gut pflegst. Vermeide Sportarten, die zu starker Reibung oder Verletzungen der Haut führen können. Schwimmen kann wohltuend sein, aber achte darauf, dass das Chlorwasser deine Haut nicht austrocknet. Dusche dich nach dem Sport gründlich ab und creme deine Haut mit Feuchtigkeit ein.

Wo finde ich Unterstützung und Informationen?

Es gibt viele Organisationen und Websites, die Informationen und Unterstützung für Menschen mit Psoriasis anbieten. Dazu gehören:

  • Der Deutsche Psoriasis Bund e.V. (DPB): Bietet Informationen, Beratung und Selbsthilfegruppen.
  • Psoriasis-Netz: Eine Online-Community für Menschen mit Psoriasis.
  • Dein Arzt oder Dermatologe: Kann dich individuell beraten und behandeln.

Lass dich nicht entmutigen und such dir die Unterstützung, die du brauchst. Du bist stärker als du denkst!

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