Wenn der Fuß juckt, brennt oder schuppt, wird jeder Schritt zur Belastung. Dieser Einstieg zeigt, wie Sie ein Fußekzem behandeln können: mit schneller Hilfe bei Juckreiz am Fuß im Akutschub und mit klaren Maßnahmen, die Rückfälle seltener machen.
Ein Ekzem am Fuß ist eine entzündliche, nicht ansteckende Hautreaktion. Hinter einem Hautausschlag am Fuß können verschiedene Formen stecken, etwa Kontaktdermatitis Fuß durch Materialien im Schuh, Neurodermitis am Fuß oder ein Dyshidrotisches Ekzem Fuß mit kleinen Bläschen. Darum lohnt sich ein genauer Blick auf die Ekzem am Fuß Symptome.
In den nächsten Abschnitten geht es um typische Zeichen, häufige Auslöser wie Schweiß, Reibung und dichte Schuhe sowie die Abgrenzung zu Fußpilz. Sie erfahren auch, welche Akutmaßnahmen sinnvoll sind, wie Basispflege die Hautbarriere stärkt und welche Material- und Alltagsstrategien entlasten. Fußekzem Hausmittel (mit Vorsicht) werden dabei eingeordnet, damit Sie nichts verschlimmern.
Wichtig: Bei starken Beschwerden, Nässen, Eiter, Fieber, rascher Ausbreitung oder wenn Sie unsicher sind, sollte ein Dermatologe Fußekzem abklären. Selbstbehandlung ersetzt keine Diagnose, weil Ekzem und Infektion leicht verwechselt werden können.
Das sind die Top 10 besten Ekzem am Fuß Produkte
Ekzem am Fuß: Was hilft?
Wenn die Haut am Fuß juckt, schuppt oder brennt, kommt schnell die Frage: Ekzem am Fuß was tun? Oft helfen schon einfache Schritte, wenn die Stelle klein ist und Sie den Auslöser kennen. Wichtig ist, die Haut zu schonen und Reizungen durch Schweiß, enge Schuhe oder stark parfümierte Pflege zu vermeiden.
Fußekzem selbst behandeln ist meist sinnvoll, wenn die Beschwerden mild sind, klar begrenzt bleiben und nicht nässen. Auch wenn Sie den Verdacht haben, dass neue Schuhe, ein Waschmittel oder eine Creme die Reaktion ausgelöst hat, kann das Weglassen bereits entlasten. Achten Sie dabei auf kurze Wege: sanft reinigen, gut abtrocknen, nicht kratzen.
Wann Selbsthilfe sinnvoll ist und wann ärztliche Abklärung nötig wird
Die Faustregel für wann zum Arzt Ekzem: wenn es stärker wird statt besser. Das gilt bei Nässen, Eiter, deutlicher Wärme, starken Schmerzen oder wenn Risse das Gehen erschweren. Auch Fieber, eine schnelle Ausbreitung, wiederkehrende Schübe oder Vorerkrankungen wie Diabetes sprechen für eine rasche Abklärung.
Unklar wird es oft bei Befall zwischen den Zehen oder wenn der Eindruck von Fußpilz entsteht. Dann ist die Diagnose wichtig, bevor Sie weiter cremen. Wenn Basismaßnahmen nach wenigen Tagen keine Entlastung bringen, ist ärztlicher Rat ebenfalls sinnvoll.
| Situation am Fuß | Was Sie zunächst tun können | Wann ärztliche Abklärung sinnvoll ist |
|---|---|---|
| Leichte Rötung, trockene Schuppung, klar begrenzte Stelle | Reizstoffe meiden, sanfte Pflege, Hautbarriere stärken | Wenn es sich ausbreitet oder nach wenigen Tagen nicht nachlässt |
| Starker Juckreiz, Kratzspuren, schlechter Schlaf | Kühlen, konsequent Juckreiz stoppen, Nägel kurz halten | Wenn offene Stellen entstehen oder der Juckreiz den Alltag dominiert |
| Nässen, Krusten, zunehmende Schmerzen oder starke Wärme | Haut nicht okklusiv abdecken, sauber und trocken halten | Sofort, wegen möglicher Infektion oder starkem Schub |
| Befall in den Zehenzwischenräumen oder unklarer Geruch | Fuß trocken halten, Schuhe wechseln, keine Experimente mit starken Wirkstoffen | Frühzeitig, um Pilz und Ekzem sicher zu unterscheiden |
Welche Ziele die Behandlung hat: Juckreiz lindern, Entzündung stoppen, Hautbarriere stärken
Die Ekzem Therapieziele sind im Alltag gut nachvollziehbar: zuerst Juckreiz stoppen, damit die Kratzspirale endet. Danach geht es darum, die Entzündung zu beruhigen und Nässen zu reduzieren. Parallel sollte die Pflege darauf ausgerichtet sein, die Hautbarriere stärken zu können, damit weniger Risse entstehen.
Ebenso wichtig ist das Trigger-Management. Feuchtigkeit, Reibung, Okklusion in dichten Schuhen und bestimmte Materialien können einen Schub immer wieder anfeuern. Viele Ekzeme verlaufen schubweise, daher wechseln sich Akutmaßnahmen und Erhaltungspflege ab.
Typische Symptome: So erkennen Sie ein Fußekzem
Viele Fußprobleme sehen ähnlich aus. Trotzdem lassen sich typische Fußekzem Symptome oft gut einordnen, wenn Sie genau auf Ort, Verlauf und Hautgefühl achten. Häufig beginnt es schleichend am Fußrücken, am Rand, an der Ferse oder an der Sohle und wird durch Reibung im Schuh schneller spürbar.
Juckreiz, Rötung, Schuppung und Brennen
Ein juckender Ausschlag am Fuß ist ein häufiges Startsignal. Dazu kommt oft eine rote schuppige Haut Fuß, die sich trocken anfühlt und spannt. Manche beschreiben zusätzlich eine brennende Haut Fuß, besonders nach dem Ausziehen der Schuhe oder nach langem Gehen.
Auch die Oberfläche kann sich verändern: feine Schuppen, raue Stellen und ein empfindlicher Rand um die Rötung. Druckstellen und Schweiß verstärken das Brennen oft, selbst wenn die Haut äußerlich nur leicht verändert wirkt.
Nässen, Krusten, Risse und Schmerzen beim Gehen
Wenn die Entzündung stärker wird, kann die Haut nässen. Daraus entstehen schnell Krusten, die beim Laufen reiben und schmerzen. An Ferse und Sohle treten zudem Einrisse auf; eine rissige Haut Fußsohle kann bei jedem Schritt ziehen oder stechen.
Warnzeichen, die in dieses Bild passen können, sind zunehmende Wärme, deutliche Schwellung, gelbliche Krusten, Eiter oder ein unangenehmer Geruch. Dann wirkt die Stelle oft druckempfindlich und breitet sich rascher aus als gewohnt.
Unterschiede zwischen akutem Schub und chronischem Verlauf
Im akuten Verlauf ist die Haut meist deutlich gerötet, stärker gereizt und manchmal feucht. Juckreiz und Hitzegefühl stehen im Vordergrund, vereinzelt können auch kleine Bläschen auftreten. Wer einen Ekzem Schub erkennen will, achtet vor allem auf diese schnelle Verschlechterung innerhalb weniger Tage.
Bei einem chronischen Verlauf wirkt die Haut eher trocken und verdickt. Schuppung bleibt länger bestehen, und Risse kommen immer wieder, besonders an belasteten Zonen der Sohle. Häufig halten Auslöser wie Schweiß, Okklusion im Schuh oder dauernde Reibung die Reizung am Laufen.
| Merkmal | Akuter Verlauf | Chronischer Verlauf |
|---|---|---|
| Hautbild | stark gerötet, teils nässend, empfindlich | trocken, verdickt, groberes Relief |
| Gefühl | starker Juckreiz, Brennen, Wärme | Spannung, anhaltende Reizung, raues Gefühl |
| Typische Zeichen | neue Rötung, schneller Wechsel, evtl. Bläschen | anhaltende Schuppung, wiederkehrende Rhagaden |
| Alltags-Trigger | Schuhreibung, Schwitzen, Feuchtigkeit | Dauerbelastung, Okklusion, wiederholte Reizung |
Häufige Ursachen und Auslöser am Fuß
Ein Fußekzem hat oft mehr als einen Auslöser. Häufig kommen Materialkontakt, Wärme und Feuchtigkeit zusammen. Auch die persönliche Hautanlage spielt eine Rolle.
Kontaktallergien durch Schuhe, Leder, Klebstoffe und Farbstoffe
Wenn sich Rötung und Juckreiz genau dort zeigen, wo der Schuh aufliegt, ist eine Kontaktallergie wahrscheinlich. Eine Kontaktallergie Schuhe betrifft oft den Rist, die Ferse oder die Schuhkanten.
Bei Chromatallergie Leder reagieren Betroffene auf Gerbstoffe, die in manchen Lederarten vorkommen. Ebenso kann eine Schuhallergie Klebstoff durch Harze und Kleber in Sohlen oder Nähten entstehen. Farbstoffe und Gummibestandteile können die Haut zusätzlich reizen.
Reizstoffe wie Schweiß, Reibung, Feuchtigkeit und Okklusion
Auch ohne Allergie kann die Haut kippen, wenn sie lange feucht und warm bleibt. Ein Schweißekzem Fuß entsteht oft bei Sport, langen Arbeitstagen oder wenig atmungsaktiven Schuhen.
Typisch ist ein Reibung Okklusion Ekzem: Reibung verletzt die obere Hornschicht, Okklusion staut Wärme, und Feuchtigkeit weicht die Haut auf. Das brennt, juckt und fördert kleine Risse, besonders an Ballen und Fersen.
Atopische Veranlagung, Stress und Hautbarrierestörung
Bei Neurodermitis Fuß reagiert die Haut schneller auf Kleinigkeiten, weil die Barriere oft trocken und durchlässig ist. Dann reichen schon neue Socken, ein Schuhwechsel oder ein kurzer Hitzetag, um Beschwerden zu verstärken.
Stress kann Juckreiz verstärken und das Kratzen begünstigen. Dadurch wird die Barriere weiter geschwächt, und Reizstoffe dringen leichter ein.
Begünstigende Faktoren: Diabetes, Durchblutungsstörungen, häufiges Händewaschen der Füße
Bei Diabetes Hautprobleme Fuß kommen häufiger vor, weil Haut und Nerven empfindlicher sein können und kleine Wunden leichter übersehen werden. Eine schwächere Durchblutung kann die Regeneration bremsen.
Auch zu viel Hygiene kann schaden: häufiges heißes Waschen, aggressive Seifen oder häufiges Desinfizieren trocknen aus. Die Haut spannt, schuppt und wird anfälliger für Reiz- und Kontaktreaktionen.
| Auslöser-Gruppe | Typische Hinweise am Fuß | Häufige Alltags-Trigger | Was die Haut zusätzlich belastet |
|---|---|---|---|
| Kontaktallergien (Kontaktallergie Schuhe) | Ekzem in klaren Kontaktzonen, oft an Rist, Ferse, Kanten | Neue Schuhe, ungewohnte Einlagen, gefärbte Innenfutter | Tragen ohne Socken, enge Passform, langes Laufen |
| Leder-/Gerbstoffe (Chromatallergie Leder) | Reizung dort, wo Leder direkt anliegt; manchmal beidseitig ähnlich | Lederhalbschuhe, Stiefel, Lederfußbett | Schweiß, sommerliche Hitze, fehlende Trocknungspausen |
| Kleber/Harze (Schuhallergie Klebstoff) | Juckende, gerötete Areale nahe Nähten, Sohlenrand, Fersenkappe | Verklebte Sohlen, reparierte Schuhe, stark gedämpfte Sneaker | Okklusion durch dichte Materialien, Reibung beim Gehen |
| Reiz-/Feuchtebelastung (Schweißekzem Fuß) | Brennen, Mazeration, kleine Risse; oft nach langen Tragezeiten | Sicherheits- und Arbeitsschuhe, Sport, lange Autofahrten | Wärme, nasse Socken, seltenes Wechseln von Schuhen |
| Mechanik + Stauklima (Reibung Okklusion Ekzem) | Wunde Stellen an Ballen, Ferse, Zehenrücken; Druck- und Scheuerpunkte | Einlaufphase neuer Schuhe, enge Zehenbox, dicke Nähte | Schwellungen, langes Stehen, fehlende Hautfette |
| Vorerkrankungen (Diabetes Hautprobleme Fuß) | Trockene Haut, Risse, langsamere Erholung nach kleinen Verletzungen | Unpassende Schuhe, Druckstellen, reduzierte Wahrnehmung | Durchblutungsstörungen, falsche Pflege, zu häufiges Waschen |
Abgrenzung: Ekzem oder Fußpilz?
Viele Beschwerden am Fuß sehen sich auf den ersten Blick ähnlich. Der Ekzem oder Fußpilz Unterschied zeigt sich oft erst, wenn man genau auf Ort, Rand und Verlauf achtet.
Gerade bei Tinea pedis vs Ekzem hilft es, die Haut an typischen Stellen zu prüfen: zwischen den Zehen, an der Sohle und am Fußrücken. Auch Pflege, Schweiß und enge Schuhe können das Bild verändern.
Wichtige Unterschiede in Aussehen, Geruch und Lokalisation
Fußpilz sitzt häufig in den Zehenzwischenräumen. Dort wirkt die Haut oft weißlich aufgequollen, weich und empfindlich, manchmal mit klaren Rändern.
Ein Ekzem kann breiter streuen, etwa über Fußrücken oder Sohle. Es ist mal trocken und rissig, mal gerötet und nässend, und tritt bei manchen Menschen eher beidseitig auf.
Geruch ist kein sicherer Beweis, kann aber ein Hinweis sein. Pilz kann deutlicher riechen, während Ekzem meist neutral bleibt, außer wenn sich zusätzlich Bakterien ansiedeln.
| Merkmal | Hinweis auf Fußpilz | Hinweis auf Ekzem |
|---|---|---|
| Lokalisation | Häufig Zehenzwischenräume, oft startend zwischen 4. und 5. Zeh | Auch Fußrücken oder Sohle, teils großflächiger verteilt |
| Hautbild | Schuppung mit eher scharfem Rand, teils randbetont ausbreitend | Variabel: gerötet, schuppig, rissig oder nässend je nach Schub |
| Begleitgefühl | Juckreiz, Brennen, Druckgefühl in feuchten Arealen | Juckreiz und Spannungsgefühl, oft stärker bei trockener Hautbarriere |
| Geruch | Kann auffallen, besonders bei feuchter Mazeration | Meist ohne Geruch, außer bei zusätzlicher Infektion |
Warum Antimykotika bei Ekzem nicht helfen und Kortison bei Pilz schaden kann
Wenn es ein Ekzem ist, bringen Antimykotika oft keine echte Besserung. Im ungünstigen Fall reizen sie die ohnehin gestresste Haut zusätzlich, und die richtige Behandlung verzögert sich.
Umgekehrt ist das Kortison Fußpilz Risiko wichtig: Kortison kann Rötung und Juckreiz kurz dämpfen, während sich ein Pilz unbemerkt weiter ausbreitet. Das Hautbild wirkt dann „ruhiger“, ist aber nicht gelöst.
Wann ein Pilztest (Abstrich/Kultur) sinnvoll ist
Ein Pilztest Fuß ist hilfreich, wenn die Zehenzwischenräume betroffen sind oder das Bild trotz Pflege und Ekzemtherapie unklar bleibt. Auch wiederkehrende Beschwerden oder gleichzeitige Nagelveränderungen sprechen dafür.
In der Praxis werden dafür Hautschuppen oder ein Abstrich entnommen. Eine Abstrich Kultur Dermatologie kann den Erreger sichtbar machen und unterstützt die Entscheidung, ob bei Tinea pedis vs Ekzem eher eine Pilz- oder eine Ekzemstrategie im Vordergrund steht.
Diagnose beim Arzt: Welche Untersuchungen üblich sind
Wenn die Haut am Fuß länger gereizt ist, lohnt sich eine genaue Abklärung. Eine Dermatologe Fußekzem Diagnose hilft, Auslöser zu sortieren und passende Schritte zu planen. Oft zeigt erst die Kombination aus Gespräch und Untersuchung, was die Haut immer wieder triggert.
Anamnese: Trigger, Schuhmaterialien, Pflegeprodukte, berufliche Belastung
Zu Beginn fragt die Ärztin oder der Arzt nach Start, Verlauf und typischen Schüben. Wichtig sind neue Schuhe, Einlagen, Socken, aber auch Sport, Schwitzen und lange Tragezeiten in Arbeitsschuhen. Auch Pflege: neue Cremes, Deos, Waschmittel oder Fußbäder können eine Rolle spielen.
Ebenso zählen frühere Selbstversuche, etwa mit Kortison oder Antipilzmitteln. Vorerkrankungen wie Diabetes oder venöse Probleme werden meist mit abgefragt. So lässt sich das Gesamtbild besser einordnen, ohne zu raten.
Hautinspektion und Dermatoskopie
Danach folgt die genaue Hautinspektion: Verteilung, Rötung, Schuppung, Nässen, Krusten und Risse. Die Zehenzwischenräume werden oft extra geprüft, weil dort Pilz oder starke Mazeration häufig startet. Zeichen einer Zusatzinfektion werden ebenfalls mitbeachtet.
Bei unklaren Mustern kann eine Dermatoskopie Ekzem unterstützen. Das ist eine vergrößernde Betrachtung der Haut, die Details sichtbar macht. Sie ersetzt keine Tests, kann aber die Richtung der Abklärung schärfen.
Epikutantest (Pflastertest) bei Verdacht auf Kontaktallergie
Wenn Schuhe, Leder oder Pflegeprodukte als Auslöser wirken, kommt oft ein Epikutantest Schuhallergie infrage. Dabei werden mögliche Allergene in kleinen Kammern auf den Rücken geklebt und nach festen Zeiten abgelesen. So wird geprüft, ob das Immunsystem auf bestimmte Stoffe reagiert.
Ein häufiges Thema im Schuhbereich ist der Pflastertest Chromat, zum Beispiel bei chromgegerbtem Leder. Auch Gummi-Beschleuniger, Klebstoffbestandteile, Duftstoffe oder Konservierer werden je nach Verdacht getestet. Die Ergebnisse helfen später bei Materialwahl und konsequenter Meidung.
Labor/Abstrich bei Infektionsverdacht
Wenn Nässen, starke Rötung, Schmerz oder gelbliche Krusten dazukommen, wird oft ein Abstrich bakterielle Infektion erwogen. Damit lässt sich prüfen, ob Keime die Haut zusätzlich belasten. Bei Verdacht auf Pilz können auch mykologische Proben sinnvoll sein.
Gerade bei wiederkehrenden Beschwerden ist das Ziel, Ursachen zu klären und unnötige Wechsel von Cremes zu vermeiden. Der Ablauf bleibt dabei meist strukturiert: schauen, nachfragen, testen, dann erst behandeln.
| Untersuchung | Worum es dabei geht | Typischer Nutzen im Praxisalltag |
|---|---|---|
| Gezielte Anamnese | Schuhmaterialien, Pflegeprodukte, Schwitzen, Okklusion, Beruf, bisherige Mittel | Ordnet Trigger und Muster, reduziert „Trial-and-Error“ bei der Therapie |
| Hautinspektion | Verteilung am Fuß, Zehenzwischenräume, Risse, Nässen, Krusten | Gibt Hinweise auf Differenzialdiagnosen und auf mögliche Zusatzprobleme |
| Dermatoskopie | Vergrößerte Betrachtung feiner Hautstrukturen bei unklaren Befunden | Unterstützt die Dermatoskopie Ekzem, wenn Blickdiagnose allein nicht reicht |
| Epikutantest | Pflaster mit Allergenen, Ablesung an mehreren Terminen | Erfasst Kontaktallergien; Epikutantest Schuhallergie kann Materialwechsel begründen |
| Pflastertest auf Chromat | Testung von Chromat, häufig relevant bei Lederkontakt | Der Pflastertest Chromat hilft, Schuhe und Einlagen gezielter auszuwählen |
| Abstrich und Labor | Bakterien- oder Pilznachweis bei Verdacht auf Superinfektion | Ein Abstrich bakterielle Infektion kann die weitere Behandlung präziser machen |
Akutmaßnahmen bei Juckreiz und Entzündung
Wenn die Haut am Fuß plötzlich brennt, juckt oder nässt, zählt vor allem Tempo und Ruhe. Eine Ekzem Akutbehandlung Fuß zielt darauf, die Entzündung zu dämpfen und weitere Reizung zu vermeiden. Je früher Sie reagieren, desto eher lässt sich der Schub abfangen.
Kühlen, feuchte Umschläge und konsequente Schonung der Haut
Kühlen kann spürbar helfen, den Juckreiz lindern Fuß zu unterstützen. Nutzen Sie dafür ein kühles, feuchtes Tuch für wenige Minuten, aber nicht eiskalt. So sinkt das Risiko für Hautschäden durch starke Kälte.
Bei nässenden Stellen sind feuchte Umschläge Ekzem oft die schnellste Entlastung. Welche Lösung sinnvoll ist, sollte ärztlich oder in der Apotheke geklärt werden, weil nicht jede Flüssigkeit zur Haut passt. Danach den Fuß sanft trocken tupfen, nicht rubbeln.
Schonen Sie die Haut konsequent: weite, atmungsaktive Hausschuhe statt enger Schuhe, weniger Reibung, weniger Schwitzen. Vermeiden Sie aggressive Seifen und Desinfektionsmittel, weil sie die Barriere weiter austrocknen. Pflege ja, aber nicht im Minutentakt nachcremen, wenn die Haut ohnehin stark gereizt ist.
Entzündungshemmende Wirkstoffe nach ärztlicher Empfehlung (z. B. topische Kortikosteroide)
Wenn die Entzündung stark ist, kann eine Kortisoncreme Fußekzem nach ärztlicher Empfehlung sinnvoll sein. Wichtig ist die richtige Stärke, ein dünner Auftrag und eine klar begrenzte Dauer. Häufig wird danach schrittweise reduziert, statt abrupt zu stoppen.
Nicht jedes Ekzem braucht die gleiche Strategie. Je nach Verlauf können auch nichtsteroidale Optionen infrage kommen, die der Arzt passend zur betroffenen Stelle auswählt. Ziel bleibt, die entzündete Haut zu beruhigen, ohne sie zusätzlich zu belasten.
Juckreizmanagement: Antihistaminika bei Bedarf und Kratzkontrolle
Manchmal lässt sich der Juckreiz trotz Kühlung nicht gut bremsen, vor allem abends. Ein Antihistaminikum Juckreiz kann dann helfen, besonders wenn Schlaf fehlt; mögliche Müdigkeit sollte dabei einkalkuliert werden. Klären Sie die Auswahl kurz mit Arzt oder Apotheke, vor allem bei anderen Medikamenten.
Kratzkontrolle wirkt einfacher, als sie ist, aber sie macht einen echten Unterschied: Nägel kurz halten, nachts Baumwollsocken tragen und lieber Druck ausüben statt zu kratzen. Auch Ablenkung, kurzes Umhergehen oder ein kühles Tuch unterbricht die Juckreiz-Kratz-Spirale. So lässt sich der Juckreiz lindern Fuß, ohne die Haut immer wieder neu aufzureißen.
| Akutmaßnahme | So anwenden | Worauf achten |
|---|---|---|
| Kurzzeitiges Kühlen | Mehrmals täglich wenige Minuten mit kühlem Tuch | Nicht eiskalt, kein direktes Eis auf der Haut, Haut danach sanft trocknen |
| Feuchte Umschläge | Bei Nässen kurz auflegen, dann abnehmen und trocken tupfen | Bei Unsicherheit Lösung abklären; feuchte Umschläge Ekzem nicht stundenlang drauflassen |
| Haut schonen | Reibung reduzieren, weite Schuhe/Hausschuhe, Socken wechseln | Schweiß und Okklusion vermeiden, keine aggressiven Reinigungsprodukte |
| Entzündung behandeln | Kortisoncreme Fußekzem dünn nach Plan auftragen | Begrenzte Dauer, passende Stärke, nicht großflächig „auf Verdacht“ nutzen |
| Juckreiz bremsen | Abends bei Bedarf Antihistaminikum Juckreiz einsetzen | Müdigkeit möglich; Kratzen durch Druck, Socken und kurze Nägel ersetzen |
Langfristige Behandlung: Hautbarriere stärken und Rückfälle vermeiden
Wenn ein Fußekzem immer wieder aufflammt, lohnt sich ein Plan, der auch ruhige Phasen ernst nimmt. Ziel ist, die Hautbarriere stärken Fuß, damit Reizstoffe, Schweiß und Reibung weniger leicht „durchkommen“. Das wirkt oft unspektakulär, macht im Alltag aber den größten Unterschied.
Das sind die neuesten Ekzem am Fuß Produkte
Tägliche Basispflege mit rückfettenden Cremes/Salben
Die Basispflege ist das Fundament: Bei sehr trockener, rissiger Haut passt meist eine reichhaltige Salbe; bei schwitzenden Füßen eher eine leichtere Creme, die schnell einzieht. Eine Urea Creme Fußekzem kann Schuppen lösen und Wasser binden, sollte aber bei offenen Stellen vorsichtig getestet werden. Ergänzend unterstützt eine Ceramide Salbe die Schutzschicht, weil Ceramide ein natürlicher Teil der Barriere sind.
Praktisch ist eine feste Routine: morgens nach dem Waschen dünn, abends etwas reichhaltiger. Duftstoffarme, reizfreie Produkte senken das Risiko, dass die Pflege selbst zum Trigger wird.
Intervalltherapie und Stufenkonzept bei wiederkehrenden Schüben
Bei häufigen Rückfällen wird oft nicht „mehr“, sondern klüger behandelt. Ein gängiges Vorgehen verbindet Akuttherapie gegen Entzündung mit einer Erhaltung nach Plan, damit die Haut stabil bleibt. Diese Intervalltherapie Ekzem kann bedeuten, ein verordnetes antientzündliches Produkt nur an bestimmten Tagen weiter zu nutzen, während täglich gepflegt wird.
Viele Praxen orientieren sich dabei an einem Stufenmodell, ähnlich wie bei der Stufentherapie Neurodermitis: je stärker der Schub, desto intensiver die Behandlung, danach wieder zurück auf Basispflege. Regelmäßige Kontrollen helfen, Unter- oder Übertherapie zu vermeiden.
| Phase | Ziel | Was im Alltag zählt |
|---|---|---|
| Ruhige Haut | Barriere stabil halten | Täglich pflegen, passende Textur wählen, Reibung in Schuhen reduzieren |
| Frühe Warnzeichen | Schub abfangen | Trigger prüfen, Pflege intensivieren, betroffene Areale konsequent eincremen |
| Akuter Schub | Entzündung stoppen | Therapie nach ärztlichem Plan, Haut schonen, feuchte Wärme und Kratzen vermeiden |
| Erhaltung | Rückfälle seltener machen | Intermittierende Anwendung nach Plan plus tägliche Basispflege fortführen |
Therapietreue: Wie lange cremen, wie viel und wo genau
Oft scheitert es nicht am Produkt, sondern an der Umsetzung. Wichtig ist, nicht nur „punktuell“ zu cremen: auch Randzonen, Ferse, Spann und die trockenen Areale rundherum mitnehmen. Für die richtig eincremen Menge hilft eine einfache Faustregel wie die Finger-Tip-Unit: ein Strang Creme von der Fingerkuppe bis zum ersten Fingergelenk reicht ungefähr für eine Fläche von zwei Handflächen.
Barriereaufbau braucht Zeit, meist Wochen statt Tage. Ein kurzes Schubtagebuch kann zeigen, ob neue Socken, anderes Schuhwerk, mehr Sport oder Stress die Haut beeinflussen. So wird die Pflege planbar und die Haut bekommt die Chance, dauerhaft ruhiger zu bleiben.
Richtige Fußpflege bei Ekzem
Eine ruhige Routine ist bei Fußpflege bei Ekzem oft wichtiger als viele Produkte. Beim Füße waschen Ekzem gilt: kurz, lauwarm und ohne starkes Rubbeln. Eine pH-neutrale Waschlotion oder ein parfumfreies Syndet reinigt, ohne die Hautbarriere unnötig zu stressen.
Trocknen Sie die Haut danach sorgfältig ab, auch zwischen den Zehen. Tupfen reicht; Reiben kann Mikroverletzungen fördern. Cremen Sie zeitnah ein, damit Feuchtigkeit in der Haut bleibt.
Bei sehr trockenen Stellen kann abends eine fettreiche Pflege helfen, zum Beispiel unter Baumwollsocken. Wenn Sie stark schwitzen oder die Zehenzwischenräume weich werden, lassen Sie diese Bereiche lieber luftiger. So sinkt das Risiko für Reizungen durch aufgeweichte Haut.
| Schritt | Sanfte Wahl im Alltag | Worauf achten bei Ekzem-Haut |
|---|---|---|
| Reinigung | Füße waschen Ekzem: lauwarm, kurz, milde pH-neutrale Waschlotion | Keine heißen Fußbäder, kein starkes Schrubben, wenig Produktmenge |
| Abtrocknen | Tupfen mit weichem Handtuch | Zehenzwischenräume gründlich trocknen, um Reibung und Nässen zu reduzieren |
| Eincremen | Rückfettende Creme direkt nach dem Waschen | Dünn starten, bei Spannungsgefühl nachlegen; offene Stellen aussparen, wenn es brennt |
| Hornhaut | Hornhaut entfernen bei Ekzem nur bei stabiler, nicht geröteter Haut mit feiner Feile | Keine Hornhauthobel im Schub; Risse danach konsequent schützen und rückfetten |
| Nägel | Richtige Nagelpflege Ekzem: gerade schneiden, Ecken leicht abrunden | Nicht zu kurz schneiden; reizende Entferner und aggressive Maniküre meiden |
Für Hornhaut entfernen bei Ekzem ist Timing entscheidend. Arbeiten Sie nur an ruhigen Tagen und stoppen Sie sofort, wenn die Haut warm, rot oder schmerzhaft wird. Kleine Risse profitieren eher von Schutz und Fett als von weiterer mechanischer Belastung.
Auch die richtige Nagelpflege Ekzem gehört dazu: Nägel eher häufiger und vorsichtig kürzen, damit nichts einreißt oder drückt. Nagellackentferner mit viel Lösungsmittel kann die Haut am Nagelwall reizen. Bei verfärbten, brüchigen Nägeln oder Ablösung lohnt eine Abklärung, weil eine Infektion die Entzündung am Fuß mit antreiben kann.
Beim Thema Fußbad gilt: Badezusätze Ekzem vermeiden, wenn sie duften, ätherische Öle enthalten oder stark schäumen. Das kann zusätzlich reizen oder Allergien fördern. Alkoholhaltige Sprays gehören nicht auf wunde Areale; ebenso sollten Essig oder Teebaumöl bei gereizter Haut außen vor bleiben.
Schuhe, Socken und Materialien: Was die Haut entlastet
Bei gereizter Fußhaut zählt jedes Detail: Klima, Reibung und Inhaltsstoffe. Schuhe bei Fußekzem sollten daher nicht nur „weich“ sein, sondern auch gut passen und schnell wieder trocknen. So sinkt das Risiko für neue Risse und Brennen.
Atmungsaktive Schuhe, Wechselpaare und Trocknungszeiten
Für viele Betroffene sind atmungsaktive Schuhe Ekzem ein echter Entlastungsfaktor, weil weniger Wärmestau entsteht. Achten Sie auf genügend Zehenraum und eine Ferse, die nicht scheuert. Reibung wirkt oft wie ein Dauerreiz.
Planen Sie Wechselpaare ein: Ein Schuh, der 24 Stunden ruhen kann, trocknet meist komplett durch. Nasse Schuhe lieber bei Raumtemperatur trocknen lassen und die Einlage herausnehmen. Zu viel Hitze macht Materialien hart und kann Kanten fördern.
Sockenmaterialien: Baumwolle, Wolle, Funktionsfasern und Nahtstellen
Socken bei Neurodermitis sollten glatt sitzen und keine drückenden Nähte haben, besonders im Zehenbereich. Baumwolle wird häufig gut vertragen, nimmt aber Feuchte auf und bleibt dann länger nass. Bei starkem Schwitzen kann das stören.
Merinowolle kann weicher sein als klassische Wolle, doch nicht jede Haut mag sie. Funktionsfasern leiten Schweiß oft besser ab, können aber bei sehr sensibler Haut kribbeln. Testen Sie neue Socken an einem ruhigen Tag und wechseln Sie sie täglich, bei Bedarf auch öfter.
Allergiearme Alternativen bei Leder- oder Chromatallergie
Wenn eine Chromatallergie bestätigt ist, lohnt sich eine klare Materialstrategie. Eine Chromatallergie Schuhe Alternative kann chromfrei gegerbtes Leder sein oder ein komplett lederfreies Modell. Auch Klebstoffe, Gummi und Farbstoffe können Auslöser sein, deshalb Etiketten und Materialangaben genau prüfen.
Hilfreich ist es, nach einem Allergietest die konkreten Stoffe konsequent zu meiden und neue Schuhe erst kurz zu tragen. So lässt sich schneller erkennen, ob die Haut reagiert. Bei Unsicherheit kann eine dermatologische Beratung zur Schuhwahl viel Zeit sparen.
Einlagen, Puder und Antitranspirantien: wann sinnvoll, wann problematisch
Einlagen können Druck verteilen und Scheuerstellen reduzieren, müssen aber hautfreundlich sein. Reinigen oder wechseln Sie Einlagen regelmäßig, sonst sammeln sich Schweiß und Reizstoffe. Bei empfindlicher Haut sind glatte, gut waschbare Materialien oft leichter zu handhaben.
Ob Fußpuder sinnvoll ist, hängt vom Alltag ab: Bei leichter Feuchte kann es helfen, bei viel Schweiß kann es verklumpen und dann zusätzlich reiben. Testen Sie daher vorsichtig und stoppen Sie bei Brennen. Für manche ist ein Antitranspirant Füße Ekzem bei starkem Schwitzen nützlich, doch auf rissiger oder entzündeter Haut kann es deutlich irritieren.
| Option | Typischer Nutzen | Mögliche Risiken | Praxis-Tipp |
|---|---|---|---|
| Atmungsaktive Schuhe mit gutem Sitz | Weniger Wärmestau, weniger Reibung, besseres Hautklima | Zu eng: Druckstellen; zu locker: Scheuern | Zwei Paare im Wechsel tragen und Einlagen zum Trocknen herausnehmen |
| Baumwollsocken | Oft gut verträglich, weich auf der Haut | Bleiben bei Schweiß länger feucht | Bei feuchten Füßen mittags wechseln und auf flache Nähte achten |
| Merinowolle oder Funktionsfasern | Kann Feuchte besser managen, weniger Kältegefühl | Kann kratzen oder irritieren, je nach Haut | Erst kurz testen und danach beurteilen, wie die Haut reagiert |
| Chromfreie oder lederfreie Modelle | Entlastung bei Kontaktallergien, bessere Kontrolle über Auslöser | Manche Kunststoffe stauen Wärme; Klebstoffe können reizen | Materialangaben prüfen und neue Schuhe anfangs nur stundenweise tragen |
| Fußpuder und Antitranspirant | Puder: weniger Feuchte; Antitranspirant: weniger Schweiß | Puder kann klumpen; Antitranspirant kann auf Ekzemhaut brennen | Nur auf intakter Haut starten und bei Reizung sofort pausieren |
Alltag und Prävention: Trigger reduzieren
Im Alltag hilft eine einfache Strategie: Ekzem Trigger vermeiden, sobald sie erkannt sind. Das kann ein bestimmtes Schuhpaar sein, eine neue Einlage oder Waschmittelrückstände in Socken. Notieren Sie Auslöser und Situationen kurz, damit Muster sichtbar werden.
Damit die Haut ruhiger bleibt, lohnt sich auch Schweiß reduzieren Füße. Planen Sie kleine Lüftpausen ein, wechseln Sie Socken bei Feuchtigkeit und rotieren Sie Schuhe, damit sie komplett trocknen. Nach Sport oder langem Arbeitstag kurz abspülen, sanft trocknen und erst dann eincremen.
Reibung wirkt wie Sandpapier auf gereizter Haut. Achten Sie auf die richtige Schuhgröße, eine weiche Innenpolsterung und glatte Nähte. Blasenpflaster gehören nur auf intakte Haut; bei Rissen kann es zusätzlich reizen.
Bei Schutzschuhpflicht kann es sinnvoll sein, verschiedene Modelle zu testen und das Thema beim Betriebsarzt anzusprechen. Schon kleine Unterschiede bei Passform und Innenmaterial reduzieren Druckpunkte deutlich. Das unterstützt die Rückfallprophylaxe Fußekzem, ohne dass der Tag komplizierter wird.
Viele merken auch: Stress Ekzem hängt oft zusammen, vor allem abends. Bauen Sie eine kurze Routine ein, bevor der Juckreiz startet: kühlen, eincremen, Nägel kurz halten und Socken ohne harte Bündchen wählen. Ein fester Schlafrhythmus senkt die Reizschwelle und macht Schübe seltener.
Hygiene hilft, aber zu viel davon trocknet die Haut aus. Duschen Sie eher lauwarm und kurz, und vermeiden Sie langes Baden. Für die tägliche Pflege sind Pflegeprodukte ohne Duftstoffe meist besser verträglich, besonders bei sensibler oder rissiger Haut.
Neue Produkte testen Sie am besten einzeln, nicht alle auf einmal. Wenn Sie zu Allergien neigen, kann ein kurzer Test an einer kleinen Hautstelle sinnvoll sein. So bleibt klar, was die Haut gut annimmt und was die Rückfallprophylaxe Fußekzem stört.
| Alltagsfaktor | Typischer Auslöser | Praktischer Schritt im Alltag | Woran Sie merken, dass es passt |
|---|---|---|---|
| Schuhe & Einlagen | Wärme, Okklusion, Druckstellen | Schuhrotation, Einlagen trocknen lassen, passgenaue Weite wählen | Weniger Rötung am Fußrücken, weniger Brennen beim Gehen |
| Socken & Wäsche | Waschmittelrückstände, raue Nähte, feuchte Fasern | Extra Spülgang, nahtarme Socken, Wechsel bei Schweiß | Trockeneres Hautgefühl, weniger Juckreiz nach dem Ausziehen |
| Schweiß | Feuchte Hautfalten, Reibung in Schuhen | Schweiß reduzieren Füße durch Lüftpausen, nach Sport abspülen und sanft trocknen | Weniger Aufquellen der Haut, weniger nässende Stellen |
| Pflege & Reinigung | Duftstoffe, Alkohol, zu heißes Wasser | Pflegeprodukte ohne Duftstoffe, lauwarm duschen, anschließend rückfettend cremen | Weniger Spannungsgefühl, glattere Hautoberfläche |
| Belastung & Stress | Stress Ekzem mit Kratzdrang am Abend | Kurze Abendroutine: kühlen, pflegen, Nägel kurz, feste Schlafzeiten | Weniger nächtliches Kratzen, ruhigere Haut am Morgen |
Wann Sie zum Arzt sollten und welche Warnzeichen wichtig sind
Bei einem Fußekzem ist Selbsthilfe oft möglich. Es gibt aber klare Ekzem Infektion Warnzeichen, die Sie nicht abwarten sollten. Dazu zählen stark nässende Stellen, zunehmende Rötung, Wärme oder Schwellung. Auch Eiter, gelbliche Krusten, Fieber oder eine schnelle Ausbreitung sprechen für eine zeitnahe Abklärung.
Ein nässendes Ekzem Fuß kann sich rasch entzünden, vor allem wenn die Haut aufgeweicht ist. Suchen Sie Hilfe, wenn starke Schmerzen Fuß Haut auftreten oder Gehen kaum noch geht. Das gilt auch bei tiefen Rissen, Blutungen oder wenn die Stelle stark pocht. Wer diese Zeichen hat, klärt besser früh als spät ab, wann zum Arzt Fußekzem wirklich nötig ist.
Gehen Sie ebenfalls zum Termin, wenn die Beschwerden trotz Basispflege länger als zwei Wochen anhalten oder immer wiederkommen. Auch bei Verdacht auf Fußpilz ist ärztlicher Rat sinnvoll, besonders in den Zehenzwischenräumen oder bei Nagelveränderungen. Bei der ersten Episode mit unklarer Ursache hilft die Diagnose, um Ekzem und Pilz sicher zu trennen. In besonderen Situationen, etwa in der Schwangerschaft, sollte die Therapieauswahl ebenfalls ärztlich begleitet werden.
Bei Diabetes ist die Haut am Fuß oft empfindlicher, daher gilt: Diabetes Fuß Hautarzt lieber früher einplanen. Nehmen Sie eine Liste Ihrer Cremes und Medikamente mit und bringen Sie, wenn möglich, Fotos früherer Schübe mit. Auch verdächtige Schuhe, Einlagen oder Materialangaben helfen, den Auslöser zu finden. Ziel ist ein klarer Plan mit Akut- und Erhaltungsphase, damit Sie wissen, wann zum Arzt Fußekzem wichtig ist und wie Rückfälle seltener werden.
FAQ
Was ist ein Ekzem am Fuß und ist es ansteckend?
Ein Ekzem am Fuß ist eine entzündliche, nicht ansteckende Hautreaktion. Häufig sind Kontaktdermatitis (allergisch oder irritativ) und Formen bei atopischer Veranlagung. Auslöser können Schuhe, Schweiß, Reibung oder Pflegeprodukte sein.
Welche Symptome sprechen typisch für ein Fußekzem?
Häufig sind Juckreiz, Rötung, Brennen, trockene Schuppung und Spannungsgefühl. Bei stärkeren Schüben können Nässen, Krusten und schmerzhafte Risse (Rhagaden) an Ferse oder Sohle auftreten. Manche Betroffene haben Bläschen und Schmerzen beim Gehen durch Schuhreibung.
Woran erkenne ich den Unterschied zwischen Ekzem und Fußpilz?
Fußpilz sitzt oft in den Zehenzwischenräumen und zeigt mazerierte, weißlich aufgequollene Haut mit Randbetonung. Ein Ekzem liegt häufiger am Fußrücken, an der Sohle oder am Fußrand und wirkt je nach Phase trocken-schuppig oder stärker entzündlich und nässend. Pilz kann stärker riechen, ein Ekzem meist nicht, außer bei Superinfektion.
Warum kann Kortison bei unentdecktem Fußpilz problematisch sein?
Kortison kann die Entzündung kurzfristig senken, aber eine Pilzinfektion verschleiern und die Ausbreitung begünstigen. Das wird als „Tinea incognita“ bezeichnet. Darum sollte bei unklaren Befunden ein Pilztest erwogen werden, bevor Kortison eingesetzt wird.
Wann ist Selbsthilfe bei einem Ekzem am Fuß sinnvoll?
Selbsthilfe ist eher geeignet, wenn die Reizung leicht ist, klar begrenzt bleibt und kein Nässen, Eiter, Fieber oder starke Schmerzen vorliegen. Hilfreich ist es, wenn ein Trigger wie neue Schuhe, Einlagen, Waschmittel oder ein Fußspray gut erkennbar ist und sich konsequent meiden lässt. Bleibt die Besserung nach wenigen Tagen Basismaßnahmen aus, ist eine Abklärung sinnvoll.
Welche Warnzeichen sprechen für eine Infektion oder einen Notfall?
Ärztlich abklären sollten Sie zunehmende Schmerzen, deutliche Wärme, starke Schwellung, rasche Ausbreitung, gelbliche Krusten, Eiter, übler Geruch oder Fieber. Auch tiefe Risse mit starken Gehbeschwerden sind ein Warnsignal. Bei Diabetes, Immunsuppression oder Durchblutungsstörungen ist eine frühe Abklärung besonders wichtig.
Welche Akutmaßnahmen helfen schnell gegen Juckreiz und Entzündung?
Kurzes Kühlen und feuchte Umschläge können Juckreiz und Brennen lindern, ohne die Haut zusätzlich zu reizen. Wichtig ist, Reibung und Okklusion zu reduzieren, also weite, atmungsaktive Schuhe zu tragen und die Haut sanft zu behandeln. Aggressive Seifen, Alkohol auf offenen Stellen und stark parfümierte Produkte verschlimmern oft den Akutschub.
Helfen Antihistaminika bei Juckreiz am Fuß?
Antihistaminika können vor allem abends sinnvoll sein, wenn Juckreiz den Schlaf stört. Sie behandeln nicht die Ursache, können aber die Kratzspirale bremsen. Wegen möglicher Müdigkeit und Wechselwirkungen sollte die Auswahl mit Apotheke oder Arzt abgestimmt werden.
Welche Rolle spielt die Hautbarriere in der Langzeitbehandlung?
Eine stabile Hautbarriere senkt Rückfälle, weil weniger Reizstoffe eindringen und weniger Risse entstehen. Tägliche Basispflege mit rückfettenden, duftstoffarmen Produkten ist dafür zentral. Häufig genutzte Inhaltsstoffe sind Urea, Glycerin und Ceramide, je nach Verträglichkeit und Schweißneigung.
Wie lange und wie konsequent sollte ich beim Fußekzem eincremen?
Im Schub und in der Erhaltung zählt Regelmäßigkeit, nicht nur punktuelles Cremen. Pflegen Sie auch Randzonen, nicht nur die sichtbar roten Stellen. Der Barriereaufbau dauert meist Wochen, daher lohnt eine feste Routine, etwa nach dem Duschen und abends.
Welche Schuhe lösen Fußekzeme besonders oft aus?
Häufige Trigger sind enge, wenig atmungsaktive Schuhe, die Wärme und Feuchtigkeit stauen. Sicherheits- und Arbeitsschuhe begünstigen durch Okklusion und Reibung ebenfalls Ekzemschübe. Auch Materialien und Chemikalien im Schuh, etwa Ledergerbstoffe, Klebstoffe oder Farbstoffe, können Kontaktallergien auslösen.
Welche Allergene in Schuhen sind typisch, und was bedeutet Chromatallergie?
Häufige Auslöser sind Chrom(VI)-Verbindungen aus Ledergerbung, Gummi-Beschleuniger, Harze in Klebstoffen und bestimmte Farbstoffe. Bei Chromatallergie reagiert die Haut auf Chromate in Leder, oft an Stellen mit direktem Kontakt wie Rist, Ferse oder Schuhkanten. Alternativen sind chromfrei gegerbtes Leder oder lederfreie, allergiearme Materialien.
Welche Socken sind bei Ekzem am Fuß am besten?
Gut sind weiche, nahtarme Socken, die nicht scheuern und regelmäßig gewechselt werden. Baumwolle ist oft verträglich, Funktionsfasern leiten Feuchtigkeit ab, können aber bei sensibler Haut irritieren. Merinowolle wird häufig als weniger kratzig empfunden, entscheidend ist die individuelle Verträglichkeit.
Sind Fußpuder und Antitranspirantien bei starkem Schwitzen sinnvoll?
Bei Hyperhidrose kann ein Antitranspirant mit Aluminiumchlorid helfen, sollte aber auf rissiger oder entzündeter Haut vorsichtig getestet werden, weil es brennen kann. Puder kann Feuchtigkeit reduzieren, aber auch verklumpen und zusätzliche Reibung erzeugen. Wenn die Zehenzwischenräume betroffen sind, steigt zudem das Risiko für Mazeration.
Wie sollte ich meine Füße bei Ekzem richtig waschen?
Waschen Sie kurz und lauwarm statt heiß, am besten mit milden, parfumfreien Syndets und pH-hautneutralen Produkten. Trocknen Sie sorgfältig, auch zwischen den Zehen, ohne zu rubbeln. Direkt danach eincremen hilft, Trockenheit und Barriereverlust zu verhindern.
Darf ich Hornhaut entfernen, wenn ich ein Ekzem am Fuß habe?
Im akuten Schub sind Hornhauthobel und aggressive Entfernung ungünstig, weil sie die Entzündung verstärken können. Bei stabiler, nicht entzündeter Haut ist eine schonende Pflege mit feiner Feile eher geeignet. Rhagaden profitieren zusätzlich von konsequenter Rückfettung und geeigneten Wundschutzprodukten nach ärztlicher Empfehlung.
Welche Untersuchungen macht der Arzt bei Verdacht auf Fußekzem?
Üblich sind Anamnese zu Triggern wie Schuhmaterialien, Einlagen, Pflegeprodukten und beruflicher Belastung sowie eine genaue Hautinspektion. Bei Differenzialdiagnosen kann eine Dermatoskopie unterstützen. Bei Verdacht auf Kontaktallergie ist der Epikutantest (Pflastertest) Standard, bei Pilzverdacht helfen Abstrich, Hautschuppenanalyse und Kultur.
Wann ist ein Pilztest (Abstrich, Kultur oder PCR) besonders sinnvoll?
Ein Test ist sinnvoll bei Befall der Zehenzwischenräume, bei Nagelveränderungen, bei wiederkehrenden Beschwerden oder wenn die Diagnose unklar bleibt. Auch bei fehlender Besserung trotz Ekzemtherapie ist eine Mykologie wichtig. In manchen Praxen wird zusätzlich eine PCR eingesetzt, je nach Laborstandard.
Können Stress und Schlafmangel ein Ekzem am Fuß verschlimmern?
Ja, Stress kann Juckreiz und Kratzimpulse verstärken und so Schübe begünstigen. Schlafmangel verschlechtert oft die Regeneration der Haut. Hilfreich sind feste Abendroutinen, kurze Kühlung, konsequente Pflege und Kratzkontrolle mit kurzen Nägeln.
Welche Hausmittel sollte ich bei Fußekzem lieber meiden?
Reizende Hausmittel wie Essig oder Teebaumöl können brennen und die Haut zusätzlich irritieren oder eine Allergisierung auslösen. Auch ätherische Öle und alkoholhaltige Lösungen sind auf offenen Stellen riskant. Besser sind reizarme, duftstofffreie Pflege und eine klare Abklärung, wenn der Verlauf untypisch ist.
Was sollte ich zum Arzttermin mitbringen, um die Diagnose zu erleichtern?
Hilfreich sind eine Liste aller verwendeten Cremes, Salben, Antimykotika und Kortisonpräparate sowie Fotos von Schüben. Bringen Sie, wenn möglich, die verdächtigen Schuhe, Einlagen oder Materialangaben mit. Auch Informationen zu Sport, Schwitzen, Schuhtragezeiten und Beruf helfen, Trigger zu erkennen.

